Der beste Dateiname für deinen Lebenslauf ist klar, professionell und enthält mindestens deinen Namen sowie das Wort Lebenslauf. Ein gutes Beispiel ist: Lebenslauf_Simar_Malhi.pdf oder Simar_Malhi_Lebenslauf.pdf. In Deutschland wirkt ein sauber benannter Lebenslauf nicht wie ein kleines Detail, sondern wie ein Signal: Diese Person arbeitet ordentlich, denkt mit und macht es Recruitern nicht unnötig schwer. Klingt banal, ist es aber nicht. Ich sehe regelmäßig Lebensläufe mit Dateinamen wie final_final_neu.pdf, CVDeutschVersion2.pdf oder einfach Dokument.pdf. Und ja, solche Dinge entscheiden selten allein über eine Absage. Aber sie beeinflussen den ersten Eindruck. Gerade wenn Recruiter, Personaler oder Hiring Manager viele Bewerbungen gleichzeitig prüfen, zählt jede kleine Orientierungshilfe.
Viele Kandidatinnen und Kandidaten unterschätzen den Lebenslauf-Dateinamen, weil sie denken: „Der Inhalt zählt doch.“ Stimmt. Der Inhalt zählt am meisten. Aber Recruiting ist kein ruhiger Lesesaal, in dem jemand deine Bewerbung mit Tee und völliger Konzentration studiert. In der Praxis landen Bewerbungsunterlagen in E-Mail-Postfächern, Applicant Tracking Systems, internen Ordnern, Weiterleitungen an Fachabteilungen oder Download-Listen.
Und genau dort wird der Dateiname plötzlich praktisch relevant.
Ein guter Dateiname hilft dabei, dass dein Lebenslauf:
sofort deiner Person zugeordnet werden kann
professionell wirkt, bevor die Datei geöffnet wird
bei Weiterleitungen an Hiring Manager nicht verloren geht
im ATS oder Bewerbungsordner leichter auffindbar bleibt
nicht mit anderen Dateien verwechselt wird
sauberer aussieht als „Lebenslauf neu wirklich final.pdf“
Ein guter Lebenslauf-Dateiname ist kurz, eindeutig und professionell. Du brauchst keine kreative Formulierung, keine Sonderzeichen-Orgie und keine halbe Stellenbeschreibung im Dateinamen.
Good Example:
Lebenslauf_Simar_Malhi.pdf
Das ist schlicht, klar und funktioniert fast immer. Der Recruiter sieht sofort: Das ist der Lebenslauf von Simar Malhi. Keine Detektivarbeit nötig.
Good Example:
Simar_Malhi_Lebenslauf.pdf
Auch sehr gut. Besonders praktisch, weil der Name direkt am Anfang steht. Wenn Dateien alphabetisch sortiert werden, ist dein Lebenslauf sofort unter deinem Nachnamen oder Vornamen auffindbar, je nachdem wie der Ordner strukturiert ist.
Good Example:
Lebenslauf_Simar_Malhi_Marketing_Manager.pdf
Diese Variante ist sinnvoll, wenn du dich auf eine konkrete Rolle bewirbst oder mehrere Versionen deines Lebenslaufs nutzt. Der Jobtitel hilft dir und dem Arbeitgeber, die Datei einzuordnen.
Good Example:
Simar_Malhi_CV_DE.pdf
Diese Variante kann sinnvoll sein, wenn du dich international bewirbst oder deutsche und englische Versionen deines Lebenslaufs nutzt. Für klassische Bewerbungen in Deutschland würde ich aber meistens Lebenslauf statt CV verwenden, weil es direkter zur deutschen Bewerbungssprache passt.
Wenn du eine sichere Standardformel willst, nutze diese Struktur:
Lebenslauf_Vorname_Nachname.pdf
Oder:
Vorname_Nachname_Lebenslauf.pdf
Beide Varianten sind professionell. Ich persönlich bevorzuge oft die zweite Variante, also Vorname_Nachname_Lebenslauf.pdf, weil der Name sofort sichtbar ist. In Recruiting-Systemen, Download-Ordnern und E-Mail-Anhängen ist das praktisch.
Wenn du mehrere Bewerbungsunterlagen verschickst, kannst du dieselbe Logik für alle Dateien nutzen:
Simar_Malhi_Lebenslauf.pdf
Simar_Malhi_Anschreiben.pdf
Simar_Malhi_Zeugnisse.pdf
Simar_Malhi_Portfolio.pdf
Simar_Malhi_Arbeitsproben.pdf
Das wirkt sauber. Und sauber ist im Bewerbungsprozess kein Luxus, sondern ein Vertrauenssignal. Gerade deutsche Arbeitgeber achten oft stärker auf Struktur, Vollständigkeit und formale Klarheit, als Kandidatinnen und Kandidaten erwarten.
Der Dateiname muss nicht alles erklären. Er soll nur eindeutig machen, was die Datei ist und wem sie gehört.
In den meisten Fällen reichen diese Elemente:
Dokumenttyp
Vorname
Nachname
optional Jobtitel
optional Sprache oder Version
Dateiformat PDF
Der Dokumenttyp ist wichtig, weil Recruiter häufig mehrere Unterlagen öffnen oder weiterleiten. Wenn dort nur dein Name steht, muss man erst prüfen, ob es der Lebenslauf, das Anschreiben oder ein Zeugnis ist. Das klingt nach einer Kleinigkeit. Aber wenn jemand 80 Bewerbungen prüft, sind genau solche Kleinigkeiten nervig.
Dein Name gehört in den Dateinamen, weil Dateien oft aus dem ursprünglichen Bewerbungskontext herausgelöst werden. Eine Fachabteilung bekommt manchmal nur einzelne Dateien weitergeleitet. Wenn dein Lebenslauf dann heißt, ist das nicht katastrophal, aber unpraktisch.
Ich sehe bei Bewerbungen immer wieder dieselben Dateinamen-Fehler. Die meisten entstehen nicht aus Unprofessionalität, sondern aus Hektik. Trotzdem wirken sie von außen anders.
Vermeide Dateinamen wie:
Lebenslauf_final.pdf
Lebenslauf_final_final.pdf
Lebenslauf_neu.pdf
Mein_Lebenslauf.pdf
CV.pdf
Dokument.pdf
Bewerbung.pdf
Der Jobtitel im Dateinamen kann hilfreich sein, ist aber nicht immer nötig. Ich würde ihn verwenden, wenn du verschiedene Lebenslauf-Versionen für unterschiedliche Rollen nutzt oder wenn du dich initiativ beziehungsweise breit bewirbst.
Sinnvoll ist der Jobtitel zum Beispiel bei:
Bewerbungen auf unterschiedliche Funktionen
mehreren Lebenslauf-Versionen für verschiedene Zielrollen
internationalen Bewerbungen mit unterschiedlichen Märkten
Bewerbungen über Personalberatungen oder Headhunter
Rollen, bei denen deine Positionierung besonders wichtig ist
Good Example:
Daniel_Becker_Lebenslauf_Project_Manager.pdf
Dieser Dateiname ist nützlich, wenn Daniel sich gezielt als Project Manager positioniert. Der Dateiname unterstützt die Einordnung.
Aber bitte nicht übertreiben.
Für Bewerbungen in Deutschland sind Umlaute im Namen natürlich normal. Trotzdem empfehle ich für Dateinamen eine technische Denkweise: Halte sie möglichst systemfreundlich.
Das bedeutet:
vermeide Sonderzeichen wie &, %, $, /, ?, !
nutze Unterstriche statt Leerzeichen
schreibe Umlaute bei Bedarf aus
verwende keine Emojis
nutze keine Punkte außer vor der Dateiendung
halte den Dateinamen kurz genug
Bei Namen mit Umlauten kannst du zwei Varianten nutzen.
Good Example:
Lebenslauf_Julia_Mueller.pdf
Oder:
Für den Lebenslauf ist PDF in den meisten deutschen Bewerbungsprozessen die beste Wahl. Der Grund ist simpel: Ein PDF bleibt optisch stabil. Layout, Seitenumbrüche, Schriftbild und Abstände verändern sich nicht einfach, wenn die Datei auf einem anderen Gerät geöffnet wird.
Good Example:
Lebenslauf_Simar_Malhi.pdf
Word-Dateien können in manchen Situationen verlangt werden, etwa von Personalberatungen, internen Recruiting-Teams oder bei bestimmten ATS-Prozessen. Wenn die Stellenanzeige ausdrücklich ein Word-Dokument verlangt, folge der Vorgabe. Aber wenn nichts anderes angegeben ist, würde ich den Lebenslauf als PDF senden.
Was du vermeiden solltest:
Screenshots als Lebenslauf
Bilddateien wie JPG oder PNG
gescannte Lebensläufe als reine Bild-PDF
offene Design-Dateien
ZIP-Dateien, wenn nicht ausdrücklich gewünscht
Ein häufiger Fehler: Kandidatinnen und Kandidaten erstellen eine schöne PDF, aber die Datei ist nicht maschinenlesbar, weil sie aus einem Scan oder Bild besteht. Für ATS und Suchfunktionen kann das problematisch sein. Dein Lebenslauf sollte als Text erkennbar sein, nicht nur als Bild.
Viele Bewerbungen in Deutschland laufen inzwischen über Bewerbungsportale oder Applicant Tracking Systems. Dort wird der Dateiname manchmal sichtbar übernommen, manchmal intern verändert und manchmal nur im Upload-Bereich angezeigt. Trotzdem lohnt sich ein sauberer Name.
Warum? Weil Recruiting nicht nur im ATS passiert. Dateien werden oft heruntergeladen, weitergeleitet, intern geteilt oder von Fachabteilungen separat geöffnet. In der Theorie sollte alles perfekt im System bleiben. In der Realität arbeiten Menschen mit Downloads, E-Mails, Notizen und manchmal erstaunlich unromantischen Ordnerstrukturen.
Ein ATS interessiert sich meistens nicht emotional für deinen Dateinamen. Recruiter schon eher. Nicht, weil sie beleidigt sind, wenn deine Datei schlecht benannt ist, sondern weil Klarheit Arbeit spart.
Für ATS und Online-Portale empfehle ich:
Vorname_Nachname_Lebenslauf.pdf
Lebenslauf_Vorname_Nachname.pdf
Vorname_Nachname_CV.pdf, wenn die Bewerbung international oder englisch ist
keine Sonderzeichen
keine extrem langen Dateinamen
Das hängt von der Stellenanzeige ab. Wenn das Unternehmen einzelne Upload-Felder für Lebenslauf, Anschreiben und Zeugnisse vorgibt, lade die Dokumente separat hoch. Wenn eine Bewerbung per E-Mail verlangt wird und keine genaue Vorgabe existiert, kann eine zusammengeführte Bewerbungs-PDF sinnvoll sein, aber nur wenn sie sauber strukturiert ist.
Für den Lebenslauf selbst würde ich fast immer eine eigene Datei nutzen. Der Lebenslauf ist das zentrale Screening-Dokument. Recruiter öffnen ihn zuerst oder zumindest sehr früh. Wenn er in einer großen Gesamtdatei versteckt ist, machst du die Prüfung unnötig schwer.
Gute Dateinamen bei separaten Unterlagen:
Max_Hoffmann_Lebenslauf.pdf
Max_Hoffmann_Anschreiben.pdf
Max_Hoffmann_Zeugnisse.pdf
Guter Dateiname bei einer kombinierten Datei:
Aber Vorsicht: Wenn du eine Gesamtdatei nutzt, sollte der Lebenslauf vorne stehen, nicht irgendwo nach Deckblatt, Motivationsseite und fünf Zertifikaten. In echten Screening-Situationen wird zuerst geprüft: Passt das Profil grundsätzlich zur Rolle? Dafür ist der Lebenslauf entscheidend.
Für Bewerbungen in Deutschland auf deutschsprachige Stellen empfehle ich einen deutschen Dateinamen. Also Lebenslauf statt CV. Das passt zur Erwartung und wirkt natürlicher.
Good Example:
Lebenslauf_Sarah_Klein.pdf
Wenn die Stellenanzeige auf Englisch ist oder du dich bei einem internationalen Unternehmen bewirbst, ist CV völlig in Ordnung.
Good Example:
Sarah_Klein_CV.pdf
Wenn du beide Versionen hast, benenne sie eindeutig:
Sarah_Klein_Lebenslauf_DE.pdf
Sarah_Klein_CV_EN.pdf
Das ist besonders hilfreich bei internationalen Bewerbungen, Konzernen, Start-ups mit englischer Arbeitssprache oder Rollen, bei denen du Unterlagen in mehreren Sprachen einreichst.
Meine pragmatische Regel: Passe die Sprache des Dateinamens an die Sprache der Bewerbung an. Eine deutsche Bewerbung mit deutschem Anschreiben und deutschem Lebenslauf braucht keinen englischen CV-Dateinamen, nur weil es moderner klingt. Modern ist nicht automatisch besser. Klar ist besser.
Viele Bewerberinnen und Bewerber haben nicht nur einen Lebenslauf. Das ist auch sinnvoll, wenn sie sich auf unterschiedliche Rollen bewerben. Problematisch wird es, wenn die Versionen intern chaotisch benannt sind und dann versehentlich die falsche Datei rausgeht.
Ich habe schon Bewerbungen gesehen, bei denen der Dateiname verraten hat, dass die Person sich eigentlich auf eine andere Rolle vorbereitet hatte. Zum Beispiel ein Lebenslauf für eine Marketing-Rolle, eingereicht für eine HR-Position. Das wirkt nicht strategisch, sondern unachtsam.
Wenn du mehrere Versionen nutzt, arbeite mit klaren Dateinamen:
Laura_Fischer_Lebenslauf_HR_Manager.pdf
Laura_Fischer_Lebenslauf_Talent_Acquisition.pdf
Laura_Fischer_Lebenslauf_People_Operations.pdf
Noch besser: Speichere intern mit Datum, aber sende extern eine saubere Version.
Interner Dateiname:
Externer Dateiname:
Ein Dateiname ist kein Persönlichkeitstest. Aber er erzeugt Signale. Und Recruiting besteht aus vielen kleinen Signalen, die zusammen ein Bild ergeben.
Ein sauberer Dateiname signalisiert:
Struktur
Sorgfalt
Professionalität
Bewerbungsroutine
Verständnis für den Prozess
Respekt für die Zeit der anderen Seite
Ein chaotischer Dateiname signalisiert nicht automatisch das Gegenteil. Aber er lässt Raum für unnötige Interpretationen. Und das ist im Bewerbungsprozess nie ideal.
Hiring Manager denken selten bewusst: „Ah, dieser Dateiname ist gut, diese Person stelle ich ein.“ So funktioniert es nicht. Aber wenn eine Bewerbung insgesamt klar, sauber und leicht prüfbar ist, entsteht schneller Vertrauen. Wenn dagegen alles umständlich, unsortiert oder uneindeutig wirkt, wird die Prüfung anstrengender.
Der größte Fehler ist nicht Kreativität. Der größte Fehler ist fehlende Zuordenbarkeit. Wenn dein Dateiname ohne Kontext nicht verständlich ist, ist er schwach.
Weak Example:
Lebenslauf.pdf
Das ist nicht schlimm, aber unvollständig. Sobald mehrere Lebensläufe im gleichen Ordner liegen, ist der Name nutzlos.
Good Example:
Lebenslauf_Tobias_Wagner.pdf
Jetzt ist klar, wem die Datei gehört.
Weak Example:
Tobias_Lebenslauf_final_3_korrigiert.pdf
Das wirkt unfertig, auch wenn der Inhalt gut ist.
Good Example:
Tobias_Wagner_Lebenslauf.pdf
Extern zählt die finale, saubere Version. Nicht dein Bearbeitungsprozess.
Weak Example:
Tobias_Wagner_Lebenslauf_Bewerbung_Senior_Controller_Muenchen_ab_sofort_verfuegbar.pdf
Das ist zu lang. Verfügbarkeit und Standort gehören in den Lebenslauf oder ins Bewerbungsformular, nicht in den Dateinamen.
Wenn du unsicher bist, prüfe deinen Lebenslauf-Dateinamen mit diesen Fragen:
Erkennt ein Recruiter sofort, wem die Datei gehört?
Erkennt man sofort, dass es der Lebenslauf ist?
Wirkt der Dateiname professionell, wenn er weitergeleitet wird?
Ist der Name kurz genug, um nicht chaotisch zu wirken?
Enthält er keine internen Bearbeitungshinweise?
Funktioniert er auch in einem Bewerbungsportal oder Download-Ordner?
Passt die Sprache zur Bewerbung?
Für eine klassische Bewerbung in Deutschland:
Good Example:
Anna_Schmidt_Lebenslauf.pdf
Für eine Bewerbung mit Jobtitel:
Good Example:
Anna_Schmidt_Lebenslauf_Controlling.pdf
Für eine englische Bewerbung:
Good Example:
Anna_Schmidt_CV.pdf
Für eine zweisprachige Bewerbung:
Good Example:
Anna_Schmidt_Lebenslauf_DE.pdf
Good Example:
Anna_Schmidt_CV_EN.pdf
Für Bewerbungen mit Doppelnamen:
Good Example:
Lebenslauf_Sophie_Bauer_Klein.pdf
Für Bewerbungen mit Umlauten:
Good Example:
Lebenslauf_Jonas_Schaefer.pdf
Für mehrere Unterlagen:
Good Example:
Jonas_Schaefer_Lebenslauf.pdf
Arbeitgeber sagen in Stellenanzeigen oft nur: „Bitte laden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen hoch.“ Das klingt simpel, lässt aber viele Fragen offen. Soll alles einzeln hochgeladen werden? Eine PDF? Mit Anschreiben? Ohne? Welche Benennung?
Die praktische Wahrheit: Unternehmen erwarten meistens keine kreative Lösung. Sie erwarten, dass deine Unterlagen leicht zu prüfen sind. Wenn das Portal einzelne Felder hat, nutze einzelne Dateien. Wenn du per E-Mail sendest, benenne jede Datei klar. Wenn du eine Gesamtdatei nutzt, mach sie logisch und übersichtlich.
Wenn Arbeitgeber sagen „vollständige Unterlagen“, meinen sie je nach Rolle und Branche oft:
Lebenslauf
relevante Zeugnisse
Anschreiben, falls verlangt oder sinnvoll
Zertifikate, wenn relevant
Portfolio oder Arbeitsproben bei kreativen, technischen oder fachlich nachweisbaren Rollen
Aber der Lebenslauf bleibt das zentrale Dokument. Deshalb sollte gerade sein Dateiname makellos klar sein.
Der richtige Lebenslauf-Dateiname muss nicht kreativ sein. Er muss funktionieren. Ein guter Dateiname ist eindeutig, professionell, kurz und technisch sauber. Für Bewerbungen in Deutschland empfehle ich fast immer:
Vorname_Nachname_Lebenslauf.pdf
Oder:
Lebenslauf_Vorname_Nachname.pdf
Wenn du dich auf unterschiedliche Rollen bewirbst, kannst du den Jobtitel ergänzen. Wenn du deutsche und englische Versionen nutzt, ergänze DE oder EN. Vermeide interne Versionen, Sonderzeichen, chaotische Zusätze und alles, was nach Desktop-Panik aussieht.
Aus Recruiter-Sicht ist ein sauberer Dateiname kein Grund, jemanden einzuladen. Aber er ist ein kleines, klares Professionalitätssignal. Und Bewerbungen bestehen aus vielen solchen Signalen. Mach es der anderen Seite leicht, dein Profil richtig zu prüfen. Das ist kein Trick. Das ist gute Bewerbungsstrategie.
Geschrieben von Simar Malhi, Recruiterin und Headhunterin mit internationaler Recruiting-Erfahrung. Ich schreibe über Lebensläufe, Bewerbungen, Hiring-Entscheidungen und die Realität hinter Recruiting-Prozessen. Mein Ziel ist es, Kandidatinnen und Kandidaten ehrlicher zu zeigen, wie Arbeitgeber, Recruiter, Personaler, Hiring Manager und Fachabteilungen tatsächlich auswählen.
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Create Resume

Use professional field-tested resume templates that follow the exact Resume rules employers look for.
Create ResumeIch sage es direkt: Ein schlechter Dateiname macht deine Qualifikation nicht schlechter. Aber er kann deine Bewerbung schlampiger wirken lassen, als sie ist. Und das ist unnötig. Bewerben ist schon schwer genug. Man muss sich nicht mit einem Dateinamen selbst ein Bein stellen.
Der Jobtitel ist optional. Ich würde ihn nur ergänzen, wenn er die Datei wirklich klarer macht. Ein zu langer Dateiname wirkt schnell überladen.
Good Example:
Anna_Keller_Lebenslauf_Sales_Manager.pdf
Weak Example:
Anna_Keller_Bewerbung_auf_die_Stelle_als_Senior_Sales_Manager_bei_Unternehmen_X_aktualisierte_Version.pdf
Der zweite Dateiname versucht zu viel. Recruiter brauchen keine Mini-Bewerbung im Dateinamen. Sie brauchen Orientierung.
Scan_12345.pdf
Lebenslauf Version 4 aktuell.pdf
Lebenslauf wirklich neu.pdf
Warum sind diese Dateinamen schwach? Weil sie entweder nicht eindeutig sind, intern wirken oder keinen professionellen Eindruck machen. final_final ist der Klassiker. Ich verstehe, wie es passiert. Jeder hat schon einmal Dateien so benannt. Aber in einer Bewerbung sieht es aus, als hättest du kurz vor dem Absenden noch Chaos im Ordner gehabt.
Weak Example:
Lebenslauf_final_final_neu.pdf
Das sagt mir nicht nur, dass es dein Lebenslauf ist. Es erzählt mir auch versehentlich etwas über deinen Arbeitsprozess. Und diese Geschichte willst du im Bewerbungsprozess nicht unbedingt erzählen.
Good Example:
Lebenslauf_Maria_Schneider.pdf
Kurz. Klar. Erwachsen. Keine unnötige Dramatik im Dateinamen. So mag ich das.
Daniel_Becker_Lebenslauf_erfahrener_agiler_Project_Manager_mit_Stakeholder_Management.pdf
Das ist kein Dateiname mehr, das ist ein LinkedIn-Headline-Versuch im falschen Raum. Die Positionierung gehört in den Lebenslauf selbst, nicht in einen überladenen Dateinamen.
Meine Recruiter-Einschätzung: Wenn der Jobtitel kurz ist und deine Bewerbung klarer macht, nimm ihn auf. Wenn er den Dateinamen künstlich lang macht, lass ihn weg.
Lebenslauf_Julia_Müller.pdf
Beides kann funktionieren. Technisch robuster ist oft Mueller, weil manche Systeme, ältere Portale oder interne Tools Umlaute nicht sauber verarbeiten. In modernen Bewerbungsportalen ist das meistens kein Problem, aber ich bin bei Bewerbungsunterlagen pragmatisch: Was potenziell Reibung erzeugt, sollte man entschärfen.
Bei Doppelnamen gilt dasselbe.
Good Example:
Lebenslauf_Lena_Schmidt_Meyer.pdf
Good Example:
Lena_Schmidt-Meyer_Lebenslauf.pdf
Der Bindestrich im Namen ist in Ordnung. Wilde Sonderzeichen sind es nicht.
keine internen Versionshinweise
Weak Example:
Bewerbungsunterlagen komplett neu final.pdf
Das ist für ein Portal unklar. Enthält die Datei den Lebenslauf? Anschreiben? Zeugnisse? Alles zusammen? Muss jemand erst öffnen, um es zu verstehen. Genau das willst du vermeiden.
Good Example:
Nora_Weber_Lebenslauf.pdf
Das ist eindeutig. Und Eindeutigkeit ist im Recruiting fast immer besser als Kreativität.
Das Datum kann intern hilfreich sein, muss aber nicht unbedingt an den Arbeitgeber. Der Arbeitgeber braucht keine Versionshistorie. Er braucht die richtige, aktuelle, klare Datei.
Und hier ist eine Hiring Reality, die viele nicht mögen: Menschen bewerten nicht nur Qualifikation. Sie bewerten auch Reibung. Je einfacher du es machst, dein Profil zu verstehen, desto besser wird dein Profil geprüft.
Good Example:
Tobias_Wagner_Lebenslauf_Controller.pdf
Kurz, aber mit nützlicher Einordnung.
Weak Example:
bewerbungzeug.pdf
Weak Example:
lebenslaufneu123.pdf
Weak Example:
jobsuche2026.pdf
Solche Dateinamen wirken nach privatem Desktop-Chaos. Nutze eine saubere, externe Benennung.
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Wenn du alle Fragen mit Ja beantworten kannst, ist dein Dateiname wahrscheinlich gut.
Meine bevorzugte Standardlösung bleibt:
Vorname_Nachname_Lebenslauf.pdf
Für die meisten Bewerbungen in Deutschland ist das genau richtig. Nicht aufregend. Nicht kreativ. Aber professionell, eindeutig und praktisch. Genau das soll ein Lebenslauf-Dateiname leisten.
Jonas_Schaefer_Anschreiben.pdf
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Jonas_Schaefer_Zeugnisse.pdf
Für eine Gesamtdatei:
Good Example:
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Der rote Faden ist immer gleich: Name, Dokumenttyp, optional Rolle oder Sprache. Mehr braucht es meistens nicht.